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Mit AlphaCrom stimmt die Chemie in der Chromatographie

Flüssig-Flüssig-Extraktion

fluessig1
Für schnelle und kostengünstige Trennungen
 
Der FCPC (Fast Centrifugal Partition Chromatograph) mit seiner säulenmaterialfreien Technologie gehört zum Produktbereich der Säulenchromatographie.
 
Die Inhaltsstoffe einer Probe werden im Rotor, in über 1000 Kammern aufgetrennt und nach deren Durchlaufen fraktioniert.
 
Der Trennprozess findet dabei in zwei, nicht miteinander mischbaren flüssigen Phasen statt, wobei sich die Inhaltsstoffe der Probe gemäß ihrer Polarität in diesen beiden flüssigen Phasen verteilen.
 
Diese so genannte Flüssig-Flüssig-Verteilungschromatographie ermöglicht Auftren- nungen von Proben verschiedenster Art im analytischen, präparativen, sowie Produktionsmaßstab.
 
Dabei sind die Anlagen unabhängig von Größe und Durchsatz schematisch immer gleich aufgebaut. Das Herzstück jedes Systems ist der FCPC. Er stellt quasi die Trennsäule dar, umgeben von Peripheriegeräten, wie HPLC-Pumpe, dem Aufgabesystem für Proben, dem Detektor, dem Fraktionssammler und dem Computer mit HPLC-Software zur Steuerung und Auswertung der Chromatogramme.
 
Im Vergleich mit der HPLC  ist die FCPC Technologie problemloser, einfacher und kostengünstiger, vor allem wenn Rohextrakte verschiedenster Matrices aufgereinigt werden müssen. Dabei steht sie nicht direkt in Konkurrenz zur HPLC, sondern beschleunigt in Kombination mit dieser den gesamten chromatographischen Prozess bis hin zum reinen Produkt.
 
Ihre wahre Stärke liegt in der großen Einsparung von Zeit und Kosten und geben ihr damit den Stellenwert, den eine innovative Technologie in unserer heutigen Zeit von klassischen LC-Technologien hervorhebt.
 
Die Highlights der FCPC Anlage sind:
* Superschnelle Chromatographieläufe ohne Störungen durch Matrixeffekte
* Rohextrakt-Injektionen ohne Probenvorbehandlung
* Hundertprozentige Wiederfindung
* Ohne irreversible Adsorptionen
* Ideal für Proben aller Polaritäten
* Niedrige und hohe Probenmengenaufgaben bei gleichen
 Chromatographiebedingungen
* Direktes Upscaling von Milligramm bis in den hohen Grammbereich
* Effiziente Trennungen durch ausgeklügeltes Kammernsystem
* Fraktionierung der flüssigen mobilen und der flüssigen stationären Phase
* Kostensparend weil keine Festphase und nur p.A. Lösungsmittel notwendig
* Geringer Lösungsmittelverbrauch
rotor
FCPC mit 5 Liter Rotor
Rotor
fcpc5000
FCPC mit Peripherie

Vergleich

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fluessig fluessig chromatographie

Prospekt

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Historie

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Die Flüssig-Flüssig Verteilungs-Chromatographie

 
Die Suche nach den Bestandteilen von materiellen Dingen, sowie deren Zerlegung und Auftrennung war zu jeder Zeit eine Herausforderung an die Menschheit.
 
So wird bis heute der traditionelle Weg der Extraktion von Substanzen aus Pflanzen, Erde oder Nahrungsmitteln mit Hilfe von Wasser in einem Schütteltrichter (ST) durchgeführt. Verbessert wurde diese Verfahrensweise durch die Zugabe von nicht wassermischbaren Lösungsmitteln, wodurch man ein flüssiges 2-Phasen System erhielt.
 
Brachte man jetzt eine Probe in dieses System, dann verteilten sich die verschiedenen Inhaltsstoffe der Probe in beiden Phasen. Damit hatte der erste Schritt einer Auftrennung von Substanzen oder Verbindungen stattgefunden.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Im Jahre 1940 verbesserte der Wissenschaftler Dr. Craig durch in Serie verbundene Glasgefäße die Trenneffizienz. Diese sogenannten Craig- Anlagen werden heute noch hauptsächlich zur Aufreinigung von Peptiden verwendet. Der Nachteil dieser Anlagen ist der große Lösungsmittelverbrauch und die extremen Ausmaße der Anlage.
 
Um Anlagengröße und Lösungsmittelverbrauch zu reduzieren, wurden in den Jahren 1960 bis 1980 verschiedene Geräte in den Markt gebracht, die auf der CCC Trenntechnologie (Coil Countercurrent Chromatography) basieren. Hierbei nutzte man den physikalischen Effekt, die Inhaltsstoffe einer Probe aufgrund ihrer Polaritätsunterschiede in einem 2-phasigen Lösungsmittelsystem aufzutrennen.
 
Ein erster Geräteversuch nach Craig war die DCCC (Droplet-Countercurrent Chromatograph), mit langen Trennzeiten, geringem Probendurchsatz und Leckageproblemen. Das gleiche Schicksal geringer Akzeptanz im Markt ereilte die RLCCC (Rotary Locular Countercurrent Chromatograph). Wegen ständigen Leckageproblemen, langen Befüllzeiten und Limitierungen in der Probenmengenaufgabe verschwand auch die RLCCC schnell wieder vom Markt.
 
Bessere Trennungen und akzeptable Chomatographiezeiten erlaubte die, Ende der 80er Jahre eingeführte HSCCC (High Speed Coil Countercurrent Chromatograph). Aufgrund ihrer technischen Ausführung der planetaren Aufhängung konnten jedoch nur kleine Probenmengen von 2 bis 3 g in einem Lauf getrennt werden.
 
Ein erster Ansatz die CCC-Technologie industriell einzusetzen, wurde 1991 von Kromaton Technologies mit der Einführung des LSCCC (Low Speed Coil Countercurrent Chromatograph) versucht. Doch auch hier kam das Aus nach wenigen Jahren aufgrund des Missverhältnisses von großem Platzbedarf und hohem Gewicht von 300 kg bei nur 12-15 g Probenmenge je Lauf.
 
Wie schon bei der HSCCC war auch bei der LSCCC die planetare Aufhängung das größte Hindernis ein Upscaling, sowie akzeptabele industrielle Trennzeiten zu erreichen. Der Durchbruch gelang Firma Kromaton Technologies 1998 mit Entwicklung der FCPC. Diese bietet, in Abhängigkeit der Rotorgröße, hohe Trenngeschwindigkeiten bei fast unbegrenzter Probenmenge.  
 
Die Buchstaben "FCPC" stehen für "
Fast Centrifugal Partition Chromatograph".
 
Bei der FCPC optimierten Trenntechnik dienen nicht mehr Glasgefäße, sondern über 1000 miteinander verbundene Kammern in Metallscheiben als Trennorte. Viele dieser übereinander angeordneten Metallscheiben ergeben einen Rotor. Die gewünschten Trennungen vollziehen sich elektronisch gesteuert in der FCPC.
ccc